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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Ringelröteln in Großbritannien

In North Somerset in England sind die Ringelröteln ausgebrochen. Es ist von  mindestens zehn Kindern die Rede, die in Clevedon erkrankt sind und nicht zur Schule gehen können. Auch aus anderen Schulen werden einzelne Erkrankungsfälle gemeldet. Die Ringelröteln können insbesondere bei Schwangeren zu schweren Komplikationen beim Feten führen. Reisende, insbesondere Schwangere, nach North Somerset sollen Kontakte zu erkrankten Kindern vermeiden (ProMED, 14. Januar 2017).

Japanischer Fischbandwurm in den USA

Im US-Bundesstaat Alaska konnte erstmals überhaupt der Japanische Fischbandwurm Diphylobothrium nihonkaiense in wildem Lachs nachgewiesen werden. Damit besteht auch ein Infektionsrisiko mit diesem Bandwurm, wenn Lachs nicht ausreichend zubereitet verzehrt wird. Reisende nach Alaska sollen lokalen Lachs nur in gut durchgegartem Zustand verzehren (ProMED, 14. Januar 2017).

Leishmaniose in Honduras

Bei einem Forschungsreisenden in den Regenwald im Grenzgebiet zwischen Honduras und Nicaragua wurde drei Monate nach seiner Rückkehr eine mukokutane Leishmaniose diagnostiziert. Als Erreger kommen Leishmania braziliensis oder Leishmania panamensis in Frage. Ihr natürlicher Wirt ist bisher unbekannt. Reisende in den Regenwald von Honduras sollen Maßnahmen zum Schutz vor Sandmücken (individuelle Sandmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 14. Januar 2017).

Carfentanil-Vergiftung in den USA

Im November 2016 ist in Beaver Falls im US-Bundesstaat Pennsylvania ein Bewohner an einer Überdosis von Carfentanil verstorben. Es handelt sich um ein Opoid mit etwa 10.000 mal stärkerer Wirkung als Morphin. Das Mittel wird üblicherweise zur Ruhigstellung von Großtieren (z.B. Elefanten) in Zoos verwendet. Vermutlich reichen 2 mg aus um einen Menschen zu töten. Im US-Bundesstaat wurde das synthetische Opoid schon in Heroin gefunden und führte dort ebenfalls zu Todesfällen. Reisende in den US-Bundesstaat Pennsylvania sollen kein lokal angebotenes Rauschgift anwenden (ProMED, 14. Januar 2017).

Lymphogranuloma inguinale in Australien

Im Jahr 2016 sind im australischen Bundesstaat New South Wales mehr als 50 Fälle von Lymphogranuloma inguinale aufgetreten. Dies bedeutet eine Verdreifachung der Erkrankungsfälle gegenüber dem Vorjahr 2015. Mehr als 80% der Infizierten waren Männer, v.a.  im mittleren Lebensalter. Lymphogranuloma inguinale ist eine sexuell übertragene Infektion. Reisende nach New South Wales sollen nur geschützte Intimkontakte mit unbekannten Einheimischen ausüben (ProMED, 14. Januar 2017). 

Adenovirus-Infektion in Großbritannien

In der Region der englischen Stadt Birmingham sind in den letzten Wochen tausende von Menschen an Infektionen des Respirationstrakts erkrankt. Bei einem Teil der Patienten konnten Adenoviren nachgewiesen werden. Bei Reiserückkehrern aus Mittel-England mit hartnäckigen Bronchitiden oder Pneumonien soll an eine Adenoviren gedacht werden (ProMED, 14. Januar 2017).

Cholera in Kenia

Aus den beiden Distrikten Lamu und Tana River werden Fälle von Cholera gemeldet. Mindestens 13 Bewohner sind erkrankt. Zwei Patienten, darunter ein 5jähriges Kind sind an Cholera verstorben. Als Grund für den Ausbruch wird die seit sechs Monaten andauernde Trockenheit genannt, die zunehmend zur Benutzung von kontaminiertem Wasser führt. Reisende nach in die genannten Regionen in Kenia sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Somalia

In der Bay Region im Südwesten Somalias sind rund 100 Bewohner mit wässrigen Durchfällen in Krankenhäuser eingewiesen worden. Es besteht der Verdacht eines Cholera-Ausbruchs. Mindestens fünf Patienten sind verstorben. In den letzten Monaten wurden in großen Teilen Somalias Ausbrüche mit wässrigen Durchfällen beobachtet. Reisende nach Somalia sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Tansania

Aus der Katavi Region im Westen Tansanias und aus der Region Dodoma im Zentrum von Tansania werden ´Cholera-Fälle berichtet. In den Distrikten entlang des östlichen Ufers Des Tanganjika-Sees ist von knapp 100 Erkrankungsfällen und drei Todesfällen die Rede. Dodoma berichtet mehr als 320 Erkrankungsfälle und mindestens sieben Todesfälle.  Reisende nach Tansania sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Süd-Sudan (3)

Aus neun der 28 Bundesstaaten des Süd-Sudan werden Fälle von Cholera gemeldet. Betroffen sind die Bundesstaaten Imatong, Eastern Lakes, Jubek, Terekeka, Jonglei, Western Bieh, Nothern Liech, Southern Liech und Eastern Nile. Verdachtsfälle werden aus den Bundesstaaten Mayendit, Panyijiar und Ayod gemeldet. Über die Zahl der Erkrankungsfälle gibt es keine Informationen. Allein aus dem Bundesstaat Jubek werden mehr als 2.000 Fälle von Cholera und 27 Todesfälle berichtet. Reisende in den Süd-Sudan sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Burundi

Aus dem Cibitoke Distrikt in Burundi wird ein Cholera-Ausbruch gemeldet. Es ist von mehr als 30 Erkrankungsfällen die Rede. Hauptgrund für das Auftreten der Cholera ist der Mangel an sauberem Trinkwasser, der die Bewohner dazu drängt Flusswasser zu verwenden. Reisende nach Burundi sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Angola

Aus Angola wird ein Cholera-Ausbruch gemeldet. Betroffen ist die Provinz Zaire des südwestafrikanischen Landes. Über Erkrankungszahlen oder Todesfälle wurden keine Informationen bekannt. Reisende nach Angola sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Cholera in Haiti (2)

Mit mehr als 39.000 Erkrankungsfällen von Cholera und mindestens 420 Todesfällen durch die bakterielle Infektion ist die Zahl der Cholerafälle um 25% und die der Todesfälle um knapp 50% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Damit ist weiterhin im gesamten Land mit Cholera zurechnen. Reisende nach Haiti sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 13 Januar 2017).

Melioidose in Australien (3)

Die Gesundheitsbehörden des australischen Bundesstaats Northern Territory waren nochmals alle Bewohner und Reisenden vor Infektionen mit Melioidose. Durch die heftigen Regenfälle im Rahmen des Monsun-Regens in den letzten Wochen haben sich große Teile des ansonsten Steppen- oder Wüsten-ähnlichen Gebiets in Feuchtgebiete verwandelt. Direkte Hautkontakte mit der feuchten Erde können zu einer Infektion mit den in der Erde vorhandenen Erregern der Melioidose führen. Reisende, insbesondere mit Grunderkrankungen sollen daher jeden direkten Hautkontakt mit feuchter Erde vermeiden (ProMED, 13. Januar 2017).

Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber in Südafrika

In Mamre in der südafrikanischen Western Province ist am Krim-Kongo Hämorrhagischen Fieber erkrankt. Der Patient ist Bauer und besitzt u.a. Ziegen. Die Behörden gehen davon aus, dass er sich durch Zecken der Gattung Hyalomma infiziert hat. Durchschnittlich werden pro Jahr etwa fünf Fälle der durch Zecken oder Tierprodukte übertragenen Virusinfektion in Südafrika diagnostiziert. Reisende nach Südafrika sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zecken durchführen (individuelle Zecken-Expositionsprophylaxe) und direkte Kontakte mit unbehandelten Tierprodukten vermeiden (ProMED, 13. Januar 2017).

Masern in der Schweiz

In der Schweiz hat sich die Zahl der Masernfälle von 2014 auf 2016 verdoppelt. Insgesamt sind im letzten Jahr 70 Erkrankungsfälle registriert worden. Zur Vermeidung von Ausbrüchen müssen 95% der Bevölkerung einen ausreichenden Immunschutz aufweisen. Alle Reisenden sollen grundsätzlich einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen. Die reisemedizinische Beratung bietet einen guten Anlass um auch den Immunschutz gegen Masern zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen (ProMED, 13. Januar 2017).

Gelbfieber in Brasilien (6)

In zwei Brasilianischen Bundesstaaten wird zum Jahreswechsel eine Gelbfieber-Aktivität gemeldet. Im Bundesstaat Minas Gerais ist von mindestens 133 Verdachtsfällen die Rede. Damit hat sich die Zahl der Verdachtsfälle innerhalb von einer Woche mehr als verdoppelt. Ein Fokus liegt auf den vier Städten de Minas, Caratinga, Ubaporanga und Ipanema. Es ist von mindestens 38 Verdachts-Todesfällen die Rede. In Ribeirao Preto im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo ist ein 52jähriger Mann am Gelbfieber verstorben. Hier waren schon in den Wochen vorher immer wieder tote Affen gefunden worden, so dass eine erhöhte Gelbfieber-Aktivität in der Region angenommen wurde. Reisend ein die Amazonas-Region von Brasilien sollen eine ausreichende Immunität gegen Gelbfieber aufweisen (ProMED, 13. /14./15. Januar 2017).

Tollwut in Israel

 

Ende des Jahres 2016 wurden in Israel zwei Fälle von Tollwut berichtet. Ein Fuchs-Kadaver in Yotvata in der Nähe eines Pferdestalls stellte sich als Tollwut-positiv heraus, wo schon zwei Wochen früher ein tollwütiger Fuchs gefunden worden war. Weiter wurde die Tollwut im Kadaver eines fünfmonatigen Welpen nachgewiesen. Insgesamt wurde die Tollwut im Jahr 2016 in Israel in 29 Tieren nachgewiesen, darunter 12 Hunde, 12 Füchse und Schakale und fünf Kühe und Kälber.  Die Fälle traten überwiegend an der Grenze zum Libanon und zu Syrien und Jordanien auf. Reisende nach Israel sollen jeden direkten Kontakt mit Wild- oder Haustieren vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 13. Januar 2017).

Tollwut in Algerien (2)

Ein 7jähriges Mädchen aus der Stadt Boumerdes in der gleichnamigen algerischen Provinz ist an Tollwut erkrankt und verstorben. Die Patientin war zwei Wochen vorher von einem streunenden Hund gebissen worden und hatte keine Post-Expositionsprophylaxe erhalten. Reisende nach Algerien und in den gesamten afrikanischen Mittelmeerraum sollen jeden direkten Kontakt mit Wild- oder Haustieren vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 13. Januar 2017).

Malaria in Kuba

In Rondas im zentralen Süden von Kuba ist die Malaria ausgebrochen. Mindestens 10 Bewohner sind erkrankt. Über die Malaria-Form wurden keine Angaben gemacht. Nach den offiziellen Informationen wurde der Herd bekämpft. Aktuell ist die Situation nicht ganz klar. Reisende in die genannte Region sollen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken-Stichen (individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 12. Januar 2017).

Tstutsugamushi-Fieber in Nepal

Im Januar wurde in Sukraraj Krankenhaus in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals ein Fall von Tsutsugamushi-Fieber aufgetreten. Dies ist ungewöhnlich, da die Vektoren des Erregers, Trombiculiden-Larven, eigentlich im Winter nicht aktiv sind. Die Ärzte des Sukraraj Krankenhauses weisen darauf hin, dass diese Krankheit in Nepal auch im Winter übertragen werden kann und daher als Diagnose bei fieberhaften Infektionen in Betracht gezogen werden kann. Reisende nach Nepal sollen auch im Winter bei Kontakt mit der Natur Maßnahmen zum Schutz vor Trombiculiden-Larven durchführen (ProMED, 11. Januar 2017).

Milzbrand in Sambia (5)

In der sambischen West-Provinz ist Milzbrand ausgebrochen. Insgesamt sind bisher fünf Distrikte betroffen. Mehr als 40 Rinder sind am Milzbrand verendet. Mindestens 17 Bewohner sind am Milzbrand erkrankt und werden augenblicklich nach dem Verzehr von Fleisch von an Milzbrand erkrankten verendeten Rindern in Krankenhäusern behandelt. Reisende nach Sambia sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden. Fleisch soll nur aus bekannter Herkunft und in gut durchgegartem Zustand verzehrt werden (ProMED, 11. Januar 2017).

Zyanid-Vergiftung in Simbabwe

In einigen Teilen Simbabwes, u.a. in den Natur-Reservaten Chishakwe, Hwange, Mana Pools, Gonarehou, Chizarira, Matusadona, Zambezi und Matetsi werden von Wilderen zunehmend Zyanid-Verbindungen eingesetzt um Wasserlöcher zu vergiften. Mit dieser Methode wurden in den vergangenen Jahren Hunderte von Elefanten vergiftet um an ihr Elfenbein zu kommen. Daneben kommt es in der Nähe von Goldminen zunehmend zur Vergiftung der Böden und des Grundgewässers, so dass auch hier Wild- und Haustiere an Zyanid-Vergiftung verenden. Reisende nach Simbabwe sollen vorsichtig sein beim Genuss von Oberflächenwasser in den dortigen Nationalparks (ProMED, 11./.12. Januar 2017).

Meningokokken-Meningitis in Großbritannien

In Großbritannien wir in den letzten beiden Jahren ein deutlicher Anstieg der Fälle von Meningokokken-Meningitis durch den Serotyp W beobachtet, während die Zahl der Fälle durch den Serotyp C nach Einführung der Impfung im Säuglingsalter praktisch eliminiert werden konnte. Die Gesundheitsbehörden empfehlen daher weiterhin die Impfung mit dem tetravalenten Impfstoff für alle Jugendlichen im Alter ab 14 Jahren und alle Studenten vor dem Eintritt in die Universität (ProMED, 11. Januar 2017).

Respiratory Syncytial-Virusinfektion in Großbritannien

Aus einem Behandlungszentrum für Krebserkrankungen im schottischen Glasgow wird ein Ausbruch mit RS-Virus gemeldet. Es ist von 15 Erkrankungsfällen die Rede, davon ein Fall tödlich verlaufend. Nun wurden alle Besucher aufgefordert bis 2 Tage nach überstandenen Infekten des Respirationstrakts auf Besuche von Patienten im Zentrum zu verzichten. Reisende in die Region Glasgow mit einer Grunderkrankung des Respirationstrakts oder des Immunsystems sollen die Empfehlungen der allgemeinen Händehygiene beachten und enge Kontakte (Haushaltskontakte) mit Erkrankten des Respirationstrakts vermeiden (ProMED, 11. Januar 2017).

MERS-Coronavirus-Infektion in Saudi-Arabien (3)

In Saudi-Arabien sind zwei Patienten mit einem Mittelöstlichen Respirationstrakt-Syndrom (MERS) durch eine nosokomiale Infektion im Krankenhaus durch Patienten infiziert worden. Nosokomiale Infektionen sind durch enge Kontakte mit Erkrankten möglich. Reisende nach Saudi-Arabien und den Mittleren Osten sollen enge Kontakte zu Patienten mit Respirationstrakt-Infektionen vermeiden (ProMED, 10. Januar 2017).

Hantavirus-Kardiopulmonales Syndrom in Argentinien (Buenos Aires)

In La Plata in der argentinischen Provinz Buenos Aires sind drei Männer an einem Hantavirus-Kardiopulmonalem Syndrom erkrankt. Sie hatten sich in ländlichen Regionen aufgehalten und dort gearbeitet. Das verursachende Hantavirus wurde nicht genannt. Es könnte sich um Lechiguana-Virus handeln, das durch die Gelbe Zwergreis-Ratte übertragen wird. Reisende nach Argentinien sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder mit durch deren Exkrete kontaminierten Gegenständen vermeiden (ProMED, 10. Januar 2017).

Pest in Madagaskar (2)

Am Ende des vergangenen Jahres wurden im aktuellen Pest-Ausbruchsgeschehen in Madagaskar mehr als 60 Erkrankungsfälle von Pest gemeldet. 26 Patienten sind an der Infektion verstorben. Betroffen sind insbesondere die Regionen Atsimo-Atsinanana und die Ihorombe Region. Die erstgenannte Region im Südosten von Madagaskar galt bisher als Pest-frei. Hier wurden erstmals überhaupt Fälle von Pest registriert. Reisende nach Madagaskar sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern vermeiden. Gesicht-zu-Gesicht-Kontakte mit Patienten mit Respirationstrakt-Infektionen sollen vermieden werden (ProMED, 10. Januar 2017).

Mumps in den USA (Washington)

Im US-Bundesstaat Washington ist die Zahl der akuten Mumps-Infektionen auf rund 150 Fälle angestiegen. Betroffen sind insbesondere King  County und Spokane County. In ersterem wurden rund 120 Erkrankungsfälle registriert, davon im Stadtgebiet von Aubrun rund 100 Erkrankungsfälle. Aus dem Norden des US-Bundesstaats Texas werden mehr als 50 Erkrankungsfälle gemeldet. Hier sind insbesondere Schulkinder aus Cleburne und Keene (Johnson County) betroffen. Reisende in die USA sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps verfügen (ProMED, 10. Januar 2017).

Vogelinfluenza in China (5)

Aus mehreren Provinzen Chinas werden Neuerkrankungen durch das Influenza-Virus A H7N9 (sog. Vogelgrippe) gemeldet. Betroffen sind die Provinzen Jiangxi, Shangdong, Guangdong und Hunan. Über die Übertragungswege der Patienten wurden keine genauen Informationen gegeben. Vereinzelt wird immer wieder über Verschleppungen nach Macao oder nach Hongkong berichtet. Reisende nach China sollen jeden  direkten Kontakt mit Geflügel und unbehandelten Geflügel-Produkten vermeiden (ProMED, 10./13. Januar 2017).

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